17.01.2011

DIY

Ein Artikel von Sandro Juraj

In Zeiten von Wirtschaftskrisen und horrenden Arbeitslosenzahlen wird vor allem in privaten Haushalten jede Investition häufig mehr als zweimal durchdacht und anstehende finanzielle Belastungen oftmals soweit wie nur möglich in die Zukunft verschoben. Doch eine Fraktion lässt sich scheinbar auch in diesen unsicheren Zeiten nicht von unbehaglichen Zukunftsvisionen und -ängsten anstecken. Bereits in den 50er Jahren hat sich in England eine Bewegung gegründet, die für Selbstorganisation, Eigeninitiative und Improvisation steht. Diese Bewegung hat sich bis heute in beinahe alle Kontinente verbreitet und so nehmen Bauherren in aller Welt die Arbeit buchstäblich wieder in die eigenen Hände. Do it yourself lautet das Motto nach dem junge Paare und Familien ihr eigenes Zuhause erschaffen. So geben sich Hausgrundbesitzer und solche die es werden wollen in der Regel mit einem vom Experten hochgezogenen Rohbau zufrieden. Der Innenausbau wird meist komplett, natürlich mit der ein oder anderen privaten Aushilfe, selbst durchgeführt. Dies kostet zwar seine Zeit, die gesparten Ausgaben lassen sich bei gutem Management und ordnungsgemäßer Durchführung aller Arbeiten allerdings sehen. Hartgesottene "Häuslebauer" packen auch schon bei der Grundmauer mit an. Bei dem gesamten Sparpotential das der Hausbau augenscheinlich mit sich bringt, sollte jedoch ausnahmslos immer die Sicherheit im Vordergrund stehen. So sind und bleiben bestimmte Arbeiten Aufgabe einer entsprechenden Fachkraft - und die kostet eben.

Kommentare zu diesem Beitrag

Meike schrieb am 18:25 Uhr 19.3.2011

-)